Gedanken zum Kirchenjahr . . .


   

 

 

 

 

 

 

"...Was der Himmel ist, das wissen wir also sehr wohl: die Erfüllung unserer Sehnsucht, ausruhen können von dem, was uns belastet und quält, ein sorgloses und fröhliches Leben, das von allem Belastenden befreit ist. Ein solches Leben - darin waren sich die Menschen seit frühester Zeit einig - gibt es nur bei Gott. Und weil der Himmel, der sich über uns wölbt, über Jahrtausende so unerreichbar war, darum vermutete man dort das Reich Gottes, sein Paradies, das er uns verheißen hat.

Längst wissen wir, dass mit der Himmelfahrt etwas anderes gemeint ist: Wir glauben daran, dass wir zu Gott heimkehren und in sein Reich - wer mag, kann auch Paradies sagen - aufgenommen werden. Von Jesus erfahren wir, dass er nach diesem Leben auferstanden ist, ganz anders lebt und da ist. Unsere Worte und Vorstellungen kommen an ihre Grenzen. Aber wir vertrauen darauf, dass Gottes Macht und Möglichkeiten all unsere kühnsten Träume übertreffen."

 (Friedhelm Meudt/ Laacher Messbuch 2021)

 

 


Textauswahl und Bild: Ursula Perkounigg