Gedanken zum Kirchenjahr . . .


"Den Himmel erden"

 

 

(aus: Laacher Messbuch 2017, Seite 869 )


„Wichtig wäre, dass wir den Himmel im besten Sinn erden, dass wir dem Jenseits Gesichter und Namen verleihen. Für viel zu viele Mitmenschen ist der Gedanke an den Himmel undenkbar geworden.
Zu mächtig wirkt die neuzeitliche Religionskritik, die alles, was nicht messbar oder beweisbar war, als infantilen Irrglauben und billige Vertröstung diffamierte. Die theologisch reflektierte Rede von Erlösung und ewigem Leben erhält in der liturgischen Feier der Heiligenfeste eine Konkretisierung, die es Menschen aller Alters- und Bildungsgruppen möglich machen sollte, die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod als Kraftquelle für den Alltag zu erfahren."

Textauswahl und Bild: Ursula Perkounigg