Gedanken zum Kirchenjahr . . .

Allerheiligen
 

In diesen Tagen besuchen unzählige Menschen ihre Familiengräber, stellen Blumen auf und entzünden Kerzen. Das Bedürfnis, an unsere Toten zu denken, mit ihnen in Verbindung zu bleiben und ihnen noch etwas Gutes zu tun, ist geblieben und braucht seine Orte, seine Zeiten und Riten.

Bewusst oder unbewusst steht dahinter ein irgendwie gearteter Glaube an ein Fortleben nach dem Tod; denn sonst wären alle Riten und Bemühungen, um mit den Verstorbenen in Verbindung zu bleiben, sinnlos. Unser christlicher Glaube gibt uns eine konkrete Hoffnung; denn mit Jesus Christus ist uns einer durch den Tod in das neue, ewige Leben vorausgegangen. Er reicht unseren Verstorbenen die Hand, um auch sie durch den Tod ins Leben zu führen. Er reicht auch uns die Hand und gibt auch uns angesichts des Todes Hoffnung. (Laacher Messbuch 2015)





Textauswahl und Bild: Ursula Perkounigg